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Montag, 11. November 2013

Rezept: Quitten-Orangen-Kuchen

So ihr Lieben, nachdem ich nun aus dem 
*Herbstprodukteverarbeitungsstress* raus bin,
hab ich wieder mal ein Rezept für euch, 
das letzte Woche im Fernsehen vorgestellt wurde:

Quitten-Orangen-Kuchen
Nachtrag: der Link funktionier leider jetzt nach 2 Jahren nicht mehr.
Aber das Rezept hab ich ja aufgeschrieben ;-)


Ich hatte ja nochmal Quitten geschenkt bekommen und 
das Rezept erschien mir so lecker, 
dass ich es gleich ausprobiert habe.

Viel Spaß beim Nachbacken! 







Hier das Rezept zum Ausdrucken:



Samstag, 19. Oktober 2013

Quittenchutney und Alkoholisches

Hallo ihr Lieben!

Heute gehts weiter mit Kulinarischem.

Von dem Quittensaft hatte ich noch 500 ml übrig und
 ich hab mir ein Rezept gesucht für  

Quittenlikör



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Das Rezept: 

500 ml Quittensaft mit 340 g Zucker, 1/2 Zimtstange, 2 Nelken, 1/2 Vanilleschote und etwas Bittermandelöl aufkochen,
abkühlen lassen. Durch ein Sieb oder Mulltüchlein  filtern.
Dann 0,9 Liter Korn, weißen Rum oder Wodka zufügen (mind. 38%), vermischen und abfüllen. Je länger er zieht, desto feiner wird er.
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 Vor ein paar Wochen ging ja die Zwetschgenzeit zuende. 
Aber nicht, ohne dass ich mir Kerne aufgehoben hätte für den leckeren 

Zwetschgenkernamaretto

Dafür sind natürlich Zwetschgen- oder Pflaumenkerne nötig.
Ich hatte etwa 1/2 Liter Kerne - in den Messbecher eingefüllt.
Darauf kommt dann etwa 200 g Zucker, 
das kann brauner Rohrzucker sein, oder Kandis oder ganz normaler Zucker. 
Dann wird wieder mit mindestens 30% igem Korn, Wodka oder Sonstigem aufgefüllt.
 Dieser Likör sollte aber ca. 2 - 3 Monate ziehen, umso besser schmeckt er.
Ach ja, ganz vergessen...und ab und zu immer schön schütteln!

Letztes Jahr hab ich einen Versuch gewagt und 
die nach dem Abfüllen übrigen Kerne nochmal 
mit Zucker und Alkohol angesetzt. 

Stellt euch vor, der zweite Aufguss war genauso lecker wie der erste! 
Nur die Farbe war etwas heller. 
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Zum Schluss gibt es noch ein feines Rezept:

Quittenchutney 





Dieses tolle Rezept hab ich bei Youtube gefunden. Das Chutney schmeckt
süßsäuerlich und sehr fruchtig. Am besten finde ich es zu pikantem Edelpilzkäse oder - was mir besonders schmeckt - Ziegenfeta. 





Aufgeschrieben hab ich das Rezept 
noch nicht in sauberer Form.
Aber hier ist das Video der Dame, 
da könnt ihr euch die Zubereitung gleich ansehen. 




So, ich hoffe, ich hab euch Appetit gemacht 
und Lust aufs Ausprobieren!

Jetzt wünsch euch einen gemütlichen Sonntag 
mit viel Sonne,

euer Suserl

 

Freitag, 18. Oktober 2013

Quittenbrot

Da bin ich schon wieder!
Wie schon gesagt, kann man die Fruchtreste, 
die beim Entsaften übrig bleiben 
auch sehr gut verwerten.

Egal ob das nun Quitten, Äpfel oder Birnen sind.


Nach dem Ablaufen des Saftes bleiben relativ trockene Fruchtstücke übrig.
Diese kann man durch die "Flotte Lotte" passieren oder
-was schwieriger ist- durch ein Sieb.


Da entstandene Fruchtmus wird nun gewogen und 
mit der gleichen Menge Zucker vermischt.

Ich hab etwas weniger Zucker verwendet, ich mags nicht ganz so süß.

Nun wird dieser Brei auf dem Herd eingekocht.
Dabei die Temperatur nicht zu heiß wählen
und fast ständig rühren
Je dicker der Brei wird, umso mehr muss man rühren, 
weil das Ganze sonst leicht anbrennt.

Nun so lange einkochen, bis sich mit dem Kochlöffel eine "Straße" ziehen lässt. 
D.h. wenn man mit dem Löffel durch den Brei geht, 
sollte man kurz den Topfboden sehen können, 
bevor der Fruchtbrei sich wieder schließt.

Ich glaube, bei mir hat das etwa 1 Stunde gedauert. 
 Ächz...

Wenn die Konsistenz dann schön dick geworden ist,
kann man das Mus etwa 1- 1,5 cm dick auf ein mit Backpapier
belegtes Blech streichen.



Bei 70°C Heißluft 4-5 Stunden trocknen lassen.
Zwischendrin einmal wenden.
Das geht ganz einfach, weil die Masse fast wie dickes Leder ist.
Ich hab einfach Backpapier draufgelegt und gewendet, das alte Papier dann abgezogen.









 So, jetzt noch in Rauten oder Quadrate schneiden,
in Zucker oder Kokosflocken wälzen und luftig aufbewahren( laaaange haltbar).
 

Allerdings....lange halten die sowieso nicht, ihr werdet sehen...
da kann kaum einer widerstehen, man muss ständig naschen... 
und schwupps sind sie weg.
Schmecken etwa wie Geleefrüchte,
wenn ihr die kennt, aber viiiel besser!

Lasst sie euch munden!

Ach ja, wer Lust hat, kann sich auch ein Video von der Herstellung ansehen,




Ein wunderschönes Wochenende
wünscht euch 
euer Suserl!

Leckere Ergebnisse

So, jetzt muss ich euch langsam mal meine 
kulinarischen Genüsse präsentieren
die ich in letzter Zeit gezaubert habe. 
 
*****

Die da wären: 
Quittengelee, Quittenbrot und Quittenlikör, 
außerdem Zwetschgenkernamaretto, 
Himbeer-, Zwetschgen-, Johannisbeermischmaschmarmelade.

Für ein paar davon gibts auch Rezepte, 
die Mischmaschmarmelade kann sich natürlich jeder 
nach Belieben zusammenstellen. 

*****

So, nun gehts los, fangen wir mit den Quitten an.
Heuer bekam ich 2 Eimer Quitten von meiner Freundin geschenkt.
Und ich hab mich riiiiesig drüber gefreut!
Vorher hatte ich Quittenprodukte noch nie probiert,
aber ich bin begeistert von dem außergewöhnlichen,
etwas säuerlichen Geschmack!

Allerdings haben Quitten die Eigenheit besonders hart zu sein 
und sind daher nicht allzu einfach zu verarbeiten.
Außerdem besitzen sie eine Art Pelz, den man vor 
der Verarbeitung, bzw. dem Waschen abreiben sollte.


Quittengelee: 

Quitten vorbereiten (Flaum abreiben und waschen)
 und in Stücke schneiden.
Achtung, sie werden sehr schnell braun, 
Zitronensaft hilft da etwas.



Danach dann entsaften und die Fruchtreste im Topf 
noch über Nacht abtropfen lassen. 
Das steigert den Saftertrag ziemlich.


  





Von einem vollen Topf Quittenstücken bekam 
ich ca. 2 Liter Saft.


Dem gewonnenen Saft hab ich erst mal die  
richtige Menge Gelierzucker zugesetzt.

           _________________________________________________________________
  • Bei Saft bedeutet das 3/4 Liter Saft auf 1 Paket Gelierzucker 2:1!
  • Bei Fruchtstücken braucht man 500g Frucht auf
    1 Paket Gelierzucker 2:1
     _________________________________________________________________
     


Das musste erst mal aufkochen ...





 und dann 4 Minuten sprudelnd kochen.


Achtung! 
Quittensaft enthält viel Pektin und schäumt sehr stark!
Gut aufpassen und rühren, damit das Ganze nicht überkocht.


So, jetzt noch den Schaum abschöpfen, der sich auf der Oberfläche gebildet hat.



Der Schaum ist zwar sehr lecker und essbar, aber er sieht 
nicht besonders schön aus,
wenn er im Marmeladenglas oben abgelagert ist.


Tipp von mir: 

den Schaum in ein Schüsselchen füllen, im Kühlschrank lagern und
am nächsten Tag gleich ab damit aufs Frühstücksbrötchen.
Oder ins Müsli oder Joghurt rühren.
Schmeckt auch super!



 
Jetzt das Gelee in saubere Gläser füllen und gut zuschrauben.
Kopfüber 10 Minuten stehen lassen.
Das desinfiziert nochmal  den Deckel.
Dann abkühlen lassen und genießen!




Und damit ihr euer Quittengelee auch 
beschriften könnt, hab ich gleich ein 
schönes Etikett zum Downloaden gebastelt.

 Die Jahreszahl dürft ihr selbst eintragen.
 


Viel Spaß  beim Quittengelee kochen!

Im nächsten Post könnt ihr dann sehen, was aus den übrig gebliebenen Fruchtstücken 
vom Entsaften geworden ist.